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Material- entwicklung und Struktur- charakteri- sierung


Um mechanische Eigenschaften zu optimieren und Versagensursachen zu ermitteln, erforschen wir Struktur-Eigenschafts-Beziehungen von Materialien aus nativen und synthetischen Polymeren. Dazu nutzen wir unsere Kenntnisse in der Licht- und Elektronenmikroskopie, Röntgenbeugung und NMR-Spektroskopie. Besondere Erfahrung haben wir in der Untersuchung cellulosischer Materialien sowie im Trouble-Shooting der Materialherstellung.


Dr. Johannes Ganster Ihr Ansprechpartner

Dr. Johannes Ganster
Telefon +49 331 568-1706
Fax +49 331 568-3707
E-Mail ganster@iap.fraunhofer.de


Basis unserer Arbeit sind die langjährigen Erfahrungen unserer Mitarbeiter und eine gute Ausstattung mit wissenschaftlichen Geräten zur Strukturcharakterisierung. Dabei ergänzen sich die verschiedenen Methoden sehr gut durch die Erfassung unterschiedlicher Strukturniveaus und werden deshalb oft in einer effektiven Kombination eingesetzt.

Bei der Transmissions- und Rasterelektronenmikroskopie sind insbesondere die speziellen Präparationstechniken zur artefaktfreien Abbildung der morphologischen Strukturen von polymeren Festkörpern, Compositmaterialien und gerade auch von hochgequollenen Produkten unsere Stärke.

Zur Charakterisierung übermolekularer Strukturen, zur Bestimmung von Kristallinitätsgrad, Kristallitdimensionen und Orientierungzustand sowie zur Charakterisierung der Hohlraumstruktur von Polymeren setzen wir die verschiedenen Röntgenbeugungsmethoden im Weit- und Kleinwinkelbereich ein.

Für die NMR-Untersuchungen an festen nativen und synthetischen Polymeren wird vorwiegend die 13C-CP/MAS-Methode verwendet, mit der auch im Festkörper hochaufgelöste NMR-Spektren erhalten werden können, aus denen Aussagen zur chemischen Zusammensetzung und übermolekularen Struktur gewonnen werden.

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